Naturisten-Blog

Nachrichten aus dem BjN und Überbündisches



Liebe Leser,

bitte beachtet, dass wir auf der Homepage nicht vollständig über unsere Aktivitäten berichten möchten. Wir wollen aber Außenstehende einen kleinen Einblick unseres Bundeslebens vermitteln und auch Platz für überbündische Berichte bieten. Zum Schutz unserer jugendlichen Mitglieder versuchen wir möglichst auf personalisierte Fotos zu verzichten. Ebenso finden naturistische Aufnahmen ihren Platz in unserem Printmedium "Fahrtenbuch", anstatt öffentlich auf der Homepage.

Vielen Dank für Euer Verständnis!



Biosphärenreservat Insel Rügen - Prora am 01.12.2018

Am Samstag den 01. Dezember 2018 machten wir uns auf den Weg zur Insel Rügen. Im Biosphärenreservat rund um dem Naturerbe-Zentrums wanderten wir durch die Wälder. Durch den dichten Nebel war der Baumwipfelpfad einfach nicht zu entdecken, aber die Beschilderung half uns ihn zu finden.

 

Der einzige Baumwipfelpfad Norddeutschlands war spannender als erwartet, denn trotz des Nebels bot er recht viel Abwechslung. Viele Stationen entlang der Wegstrecke boten Abwechslung und ließen uns Gedanken über unsere Natur machen. Gleichzeitig wurde die Fitness und Balance getestet. 

Baumwipfelpfad - Naturerbe Zentrum Insel Rügen - www.Jugendwanderung.de
Baumwipfelpfad - Naturerbe Zentrum Insel Rügen - www.Jugendwanderung.de

Der 1 Kilometer lange Aufstieg auf den Baumwipfelturm war zwar sehr kräftezehrend, aber machte uns trotzdem riesig Spaß. Oben angekommen konnte man zwar (wenn man schwindelfrei ist) den Ausblick nach unten genießen, allerdings in die Ferne hatten wir keine Chance. Der Nebel war einfach zu dicht, um die weiten Wälder und die Ostsee zu betrachten.

 

Zurück am Startpunkt durchliefen wir die interaktive Ausstellung zum Naturerbe auf Rügen. Jede Station lud zum Mitmachen ein. Danach waren wir noch ganz viel Pommes essen, bevor es dann zum Koloss von Rügen gehen sollte. Von weiter Entfernung konnten wir die beeindruckenden Prora-Bauten sehen, leider wurde es zunehmend dunkel und daher wanderten wir zurück zum Parkplatz des Naturerbe-Zentrums und fuhren dann wieder in Richtung Heimat.



Jugendwanderung im Löwenberger Land, anschließend Saunabesuch in Oranienburg am 24.11.2018

Am Samstag, den 24.11.2018 wollten wir zur Burg Schrabsdorf. Hierzu fuhren wir in das nördlich von Berlin gelegene Löwenberger Land, genauer gesagt nach Teschendorf. Vor der Dorfkirche parkten wir das BjN-Mobil und nun startete schon unsere Jugendwanderung. Aber nach ein paar hundert Metern mussten wir die erste Pause einlegen, denn an der Fischräucherei wollte jeder ein frisches Lachsbrötchen futtern.

 

Wir wanderten weiter parallel zur Bundesstraße nordwärts Richtung Wackerberge, überquerten den Fließgraben und kamen an einem Waldstück an. Hier stand eine große Wanderkarte, welche uns den entscheidenden Hinweis zum Auffinden der Burgruine Schrabsdorf lieferte. Über Felder und durch meterhohe Sträucher kämpften wir uns zu einer Anhöhe hindurch.

Löwenberger Land (Brandenburg) - www.Jugendwanderung.de
Löwenberger Land (Brandenburg) - www.Jugendwanderung.de

Wir hatten uns die Burg Schrabsdorf zuvor viel größer vorgestellt. Uns erwarteten ein paar Steine und eine Lagerfeuerstelle, die nach einem Pfadfinderlager aussah. Ein Hinweisschild wies uns aber darauf hin, dass wir dort richtig waren und es sich hierbei tatsächlich um ein echtes, anerkanntes Bodendenkmal handelt.

 

Nach der Burgbesichtigung wanderten wir am Dreetzsee entlang und dann weiter in einem Moorgebiet. Hier konnte man testen, ob die Schuhe beim versinken im Moor tatsächlich wasserdicht sind. Sie waren es meistens nicht, dafür aber die Schuhe und Hosen anschließend schwarz vom Matsch. Wir liefen noch weiter über einige Felder, bis wir dann umkehrten und wieder zurück in Richtung Startpunkt wanderten.

 

Trotz der ständigen Bewegung ist es uns bei den Außentemperaturen um die +2 Grad doch ziemlich kalt geworden, sodass wir uns dazu entschlossen haben, nun in die Sauna zu fahren. In Oranienburg erwartete uns mal wieder die Saunalandschaft in der "TURM-Erlebniscity". Hier blieben wir weitere 3-4 Stunden, bis wir wieder vollständig aufgetaut waren und fuhren dann nach Hause.



Jugendwanderung um den Klobichsee am 18.11.2018

Am Sonntag, den 18.11.2018 machten wir uns wieder auf den Weg in den "Naturpark Märkische Schweiz" im Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg). Hier sind wir schon im Februar gewandert und hatten den Tornowsee, die Wurzelfichte und die Wolfsschlucht kennengelernt.

 

Dieses Mal fuhren wir nach Münchehofe, wo unsere Jugendwanderung bei eisigen +1 Grad gegen 10 Uhr startete. Vom Parkplatz aus wanderten wir zur Badestelle des Großen Klobichsees und dann rechts entgegen dem Uhrzeigersinn den Wanderweg entlang. Auf unserer Wanderkarte konnten wir bereits zuvor feststellen, dass die Umrundung eigentlich 3 Seen beinhaltet und die angegebenen 7 Kilometer knapp berechnet schienen.

 

Sehr abwechslungsreich ist der Rundweg angelegt. Anfangs recht gut ausgebaut wurde er nach und nach immer naturbelassener. Teilweise balancierten wir über Brücken und lose Holzbretter, wenig später dann wieder über breite Wege, wo auch ein Auto durchpassen könnte. Am Besten haben uns die kleinen Seeabschnitte hinter dem Moorgebiet gefallen. Hier war die Seeoberfläche teilweise angefroren und wurde von den kleinen Wasserfällen immer wieder angetaut.

Klobichsee - Märkische Schweiz - www.Jugendwanderung.de
Klobichsee - Märkische Schweiz - www.Jugendwanderung.de

Einige Staudämme und frisch angenagte Bäume konnten wir ebenfalls sichten. Hier war der Biber erst kurz vor uns im Einsatz. Teilweise waren sie bereits durch das Anknabbern umgefallen, andere Bäume hatten eine Art Zaun drumherum, um sich vor den Bibern zu schützen. Ab der Hälfte der Strecke wurde es eine Waldwanderung, denn die Seen wurden sehr weitläufig umwandert.

 

Das letzte Stück im Naturpark waren die Bungalow-Siedlungen, bis es dann an den Bauernhöfen wieder vorbei am Campingplatz und der Badestelle zum Parkplatz ging. Letztendlich war es mit einigen Umwegen eine Jugendwanderung von 8,5 Kilometern, bei der man trotz den tiefen Temperaturen nicht erfrieren konnte, denn die Landschaft war sehr hüglig und wir immer in Bewegung.


Fahrtenbuch 03, erschienen am 08.11.2018

Fahrtenbuch 03 - www.Bund-junger-Naturisten.de
Fahrtenbuch 03 - www.Bund-junger-Naturisten.de

Das dritte Fahrtenbuch ist fertig und wird nun an unsere Mitglieder verschickt.

 

Schwerpunkt dieser Ausgabe ist das Lagertagebuch der Sommerfahrt 2018 nach Ungarn.

 

Viel Spaß beim lesen!


Lausitzbad Hoyerswerda am 13.10.2018

Nachdem wir uns am 29.09.2018 mit der Geschichte des Lebensreformers „gustaf nagel“ auseinander setzten, wollten nun wir mal wieder ins Wasser zurück. Die Temperaturen für das Wochenende waren zwar noch einmal recht spätsommerlich hoch, allerdings sind die Seen doch schon sehr abgekühlt.

 

Auf dem Plan stand die Fahrt ins „Spreeweltenbad“ nach Lübbenau, also dorthin, wo die Pinguine im gleichen Schwimmbecken zu besichtigen sind. Wir trafen am Spreeweltenbad gegen Mittag ein und hatten uns den Empfang allerdings etwas anders vorgestellt. Um das Bad herum war ein Bauzaun und alles sah irgendwie nicht so aus, als wenn uns die Pinguine heute sehen wollten.

 

Nun musste eine Planänderung herbei und das dauerte gar nicht lange. Das Lausitzbad in Hoyerswerda besuchten wir zum letzten Jahreswechsel und beschlossen damals, dass es nicht das letzten Mal gewesen sein sollte. Also stiegen wir wieder ins BjN-Mobil ein und fuhren weiter nach Hoyerswerda. Eine knappe Stunde später waren wir schon da.

 

Vermutlich wegen den warmen Außentemperaturen, war das Bad unerwartet leer zur Ankunft. Für uns bedeutete dies mehr Platz, kein Kampf um die Wasserringe, Pommes in 5 Minuten fertig sowie kein langes Anstehen an der Rutsche. Doch nach und nach wurde es voller, aber es hielt sich im erträglichen Rahmen. Wie beim letzten Mal nahmen wir alle Aktionen mit, diesmal sogar den Outdoor-Wasserpark, der in der Sonne sogar richtig Spaß machte.

Outdoor-Wasserpark im Lausitzbad - www.Jugendsauna.de
Outdoor-Wasserpark im Lausitzbad - www.Jugendsauna.de

Nach einigen Stunden ging es dann rüber in die Sauna-Landschaft. Hier besuchten wir abwechselnd die Saunen und Pools. Das Dampfbad, die Lichtsauna und das warme Außenbecken waren natürlich unsere Highlights, wobei dieses Mal auch die ganz heißen Saunen ausprobiert wurden. Wie immer fielen wir als Jugendgruppe auf, allerdings mehr positiv als negativ.

 

Zwischendurch gab es den ein oder anderen Snack und ganz viel zu trinken. Nach einigen Stunden in der Saunalandschaft, wollten wir noch einmal in das Erlebnisbad zurück. Unheimlich leer war es. Wir waren wohl fast die Einzigen und hatten daher eine persönliche Rundumbetreuung. Wir vergnügten uns mit „Reifen stapeln“ und bekamen in Absprache unsere ganz persönliche Flutwelle ab. Die Flutwellen waren bereits beim letzten Besuch sehr beliebt.

Wir verließen anschließend auch den Erlebnisbad-Bereich und wurden wieder einmal als letzte Gäste herzlich verabschiedet. Zwei neue Rekorde haben wir geschafft. Der Aufenthaltsrekord wurde mit 9 Stunden und 4 Minuten verbessert und außerdem waren wir noch nie an 2 Erlebnisbädern an einem Tag! Kurz nach Mitternacht trafen wir in unserer Geschäftsstelle ein und schliefen etwas später ganz tief ein. Nach einem satten Sonntagsfrühstück und einigen Darts-Spielen später, wurden wir noch nach Hause gefahren und ein weiteres erlebnisreiches Wochenende geht zu Ende.



Auf den Spuren von "gustaf nagel" am 29.09.2018

gustaf nagel
gustaf nagel

Am 29.09.2018 fuhren wir nach Sachsen-Anhalt an den südlichen Teil des Arendsees. Dort machten wir eine Themenwanderung und begaben uns auf die Spuren von „gustaf nagel“.

 

gustaf nagel lebte von 1874-1952 zum größten Teil in Arendsee (Altmark) und beschäftigte mit seinem Wirken nicht nur die Arendseer, sondern war deutschlandweit als „der Verrückte vom Arendsee“, als Wanderprediger und Lebensreformer bekannt. Er befasste sich schwerpunktmäßig mit der Naturheilkunde nach den Ansätzen von Sebastian Kneipp, sowie einer gesunden und natürlichen Lebensweise, die auch Impulse zur Kleidungsreform und im Naturismus setzte.

 

Weiterhin propagierte er für die Einführung einer vereinfachten Schreibweise, die sich auch in seinem Namen wiederfand („f“ statt „v“ und die Kleinschreibung). In seinen jungen Jahren lockte er etliche Touristen in den Altmark, welche durch die Presse und vom Hörensagen auf ihn aufmerksam wurden, zu seinem „paradisgarten“ am Arendsee. Hier konnte man seine tempelartige Architektur bewundern und seinen Vorträgen zuhören.

 

Dies ist nun etwa genau 100 Jahre her und das Areal noch einigermaßen gut erhalten. Für uns Grund genug, daraus eine Themenwanderung zu veranstalten. Bereits im Kern der Altstadt findet man gustaf nagel als Statue verewigt. Am Ufer des Sees entlang wanderten wir zum „gustaf-nagel-areal“, welches vom „gustaf-nagel-förderferein e.f.“ liebevoll restauriert wurde. Hier konnten wir uns einige Zeit aufhalten, denn die übergebliebenen Kunststücke waren reichhaltig und die Schautafeln sehr informativ. Hier machten wir dann auch unsere erste Rast.

gustaf-nagel-areal in Arendsee (Altmark)
gustaf-nagel-areal in Arendsee (Altmark)

Weitere Infos zum Areal findet man bei Wikipedia

 

Anschließend wanderten wir den Arendsee entlang in Richtung FDGB-Erholungsheim „Waldheim“, welches wir natürlich nicht für eine Lost-Places-Wanderung betreten haben, da es sich um ein „Privatgelände“ handelt. Nach einigen Stunden am See und im Wald, inklusive Barfußwanderung und Kunststücken auf umgefallenen Baumstämmen, gingen wir wieder zurück in Richtung Altstadt. Beim örtlichen Dönermann stillten wir den Hunger und fuhren anschließend von unserem lebensreformerischen Naturausflug zurück in die Stadt. -

auf widaseen gustaf nagel



Jungs, warum schämt ihr euch beim Umziehen?

Zum Glück haben wir solche Probleme nicht!
Trotzdem ein sehr interessanter Beitrag über textíle Probleme von Nicht-Naturisten.

 

Gefunden auf JETZT.de

 

"Liebe Jungs,

neulich war ich am See. 28 Grad Lufttemperatur, kühles Wasser, mitgebrachtes Radler, unter den Anwesenden Jungs und Mädchen. Nach dem Baden lag ich, gemächlich vor mich hin trocknend, auf meinem Arielle-Handtuch herum, als sich die ersten von euch erhoben, um sich umzuziehen. Am See gibt es für gewöhnlich keine Umkleiden, also nahmt ihr die Sache an Ort und Stelle in Angriff. Da fiel es mir plötzlich auf. Ihr, die sonst so freizügigen Arsch-aus-dem-Autofenster-Halter oder nackt-um-den-Springbrunnen-Renner werdet, wenn es ums stille An- oder Ausziehen eurer Badehose in der Öffentlichkeit geht, plötzlich zu Klemmis.

 

Ein bisschen ähnelt das Hosen-Dilemma jedes Mal einer Komödie. Die Handlung: Junge will von seiner Boxershorts in die Badeshorts oder wieder in die Alltagsshorts wechseln. Meistens am abgelegenen See mit überschaubarer Zuschauerzahl, manchmal aber auch im Englischen Garten oder auf der hintersten Liegewiese im Freibad, weit weg von den Umkleidekabinen. Auf jeden Fall soll ihm dabei bloß niemand „was weggucken“, wie unsere Mütter das nennen würden. ………………"

 

Textquelle & Weiterlesen auf ---->   JETZT.de

Tschüss Sommer, bis zum nächsten Jahr! -  www.FKK-Jugendreise.de
Tschüss Sommer, bis zum nächsten Jahr! - www.FKK-Jugendreise.de


Ostseefahrt nach Kägsdorf-Meschendorf am 01.09.2018

Am Samstag, den 01. September 2018 machten wir endlich mal wieder eine Ostseefahrt. Westlich von Kühlungsborn gelegen, befindet sich Kägsdorf mit einem wunderbaren Naturstrand und genau dort wollten wir hin. Die Suche nach dem Kägsdorfer Strandparkplatz gestaltete sich jedoch nicht so einfach, wir fuhren gefühlt jede Straße in den strandnahen Dörfern ab und landeten in Rerik - Ortsteil Meschendorf.

 

In Menschendorf beendeten wir dann die Irrfahrt und packten unsere Rucksäcke. Ein kleiner Weg führte uns am Bauernhof entlang zum Strand. Oberhalb des Strandes liefen wir östlich der Steilküste entlang und später dann barfuß weiter am Strand. Als wir ein geeignetes Plätzchen fanden, breiteten wir unsere Decke aus und machten erst einmal ein kleines Picknick.

 

Hier fühlten wir uns wohl, denn trotz fehlender FKK-Ausschilderung badeten hier alle nackt. Wie auch sonst an einem Naturstrand an der Ostsee? Oberhalb des Strandes fuhren ab und zu ein paar neidische Radfahrer vorbei, denn die mussten in der Sonne schwitzen. Einige Male sprangen wir in die warme Ostsee zum Abkühlen, ansonsten balancierten wir auf den riesengroßen Steinen oder warfen kleine Steine auf große Steine, um diese zu zerkleinern.

 

Die Zeit ging leider wieder einmal zu schnell vorüber, sodass wir uns am späten Nachmittag auf die Heimreise machen mussten. Trotzdem hat es allen sehr viel Spaß gemacht und der Strand bleibt wohl unser Geheimtipp. Den werden wir ganz bestimmt irgendwann noch einmal besuchen.



Sommerfahrt 22.07.-06.08.2018


Sommerfahrt 2018 - Sonntag, 22.07.2018

Am Samstag den 21.07.2018 trafen sich die Teilnehmer der Sommerfahrt 2018 in der BjN-Geschäftsstelle. Nach einem Besuch der Eisdiele fand eine Jugendwanderung im Kienbergpark

(Wuhletal) statt. Der Abend wurde mit einer deutsch-türkischen Spezialität zum Abendessen und einem sehr lustigen Darts-Turnier abgeschlossen.

 

Die Nacht zum Sonntag war nicht sehr lang, denn der Wecker klingelte bereits um 3 Uhr. Nun hieß es aufstehen, den Schlafsack einpacken und fertig machen zur Abfahrt. Da am Vortag schon fast alles im BjN-Mobil verstaut wurde, kamen wir recht gut voran. Um 4 Uhr fuhren wir los, erst einmal fast 8 Stunden über Dresden, Prag (Tschechien) und Brünn (Tschechien) nach Wien (Österreich) zu unserem Zwischenstopp im Naturistenpark Lobau an der Donau. Hier wurden wir recht herzlich empfangen und konnten dann 1-2 Stunden pausieren. Die einen schliefen etwas auf der Wiese, die anderen nutzten die Zeit um sich etwas im Wasser auszutoben, oder auch beides.

 

Weitere 6 Stunden (inklusive Stau) fuhren wir durch Ungarn vorbei an Györ, dem Balaton und der Hauptstadt Budapest, bis wir am letzten Zipfel im Süden Ungarns in der Nähe von Szeged auf dem „Sziki - Naturista Strand Camping“ gegen 19:30 Uhr eintrafen. Wir bauten unsere beiden großen Sahara-Zelte auf, entluden das Wichtigste aus dem BjN-Mobil und pumpten unsere Luftbetten auf. Egal wie spät und dunkel es nun schon war, es musste natürlich noch angebadet werden. Nach einer entspannenden Dusche fielen wir völlig ausgepowert in die Schlafsäcke und schliefen tief und fest ein.

Auf der BjN-Sommerfahrt im Naturistenpark Lobau in Wien. - www.FKK-Schülerreisen.de
Auf der BjN-Sommerfahrt im Naturistenpark Lobau in Wien. - www.FKK-Schülerreisen.de

Sommerfahrt 2018 - Montag, 23.07.2018

Nach der anstrengenden Anreise am Vortag standen die meisten Teilnehmer erst am späten Vormittag auf. Einige von uns die schon wach waren, bauten die Küchenmöbel auf und räumten diese gleich ein. Auch der Inhalt der Dachbox unseres BjN-Mobils wurde entladen. Als die Küche dann stand und die anderen Teilnehmer aus ihrem Tiefschlaf erwachten, bereiteten wir gemeinsam das Frühstück vor. Nach einem ausgedehnten Frühstück mit vielen Gesprächen zu den bevorstehenden 2 Wochen, montierten wir das Sonnensegel zwischen den beiden Großzelten. Da das Wetter an diesem Tag noch etwas durchwachsen war, diente es eher als Regensegel, sodass man trotz kurzem Nieselregen entspannt draußen sitzen konnte.

 

Ansonsten wurde der Tag ausführlich zum Baden und für Wasserspiele genutzt. Nach und nach wurden die Wasserspielzeuge aufgepustet und gleich ausgetestet. Als dann zwischendurch etwas Zeit war, haben wir uns erst einmal offiziell auf dem Campingplatz angemeldet und lernten so den Platzbetreiber persönlich kennen. Über das Angebot der stattfindenden Sportwoche wurden wir intensiv informiert, im Gegenzug informierten wir über unseren Jugendbund und das Programm unserer Sommerfahrt. Die Zeit verging wie im Flug, zum Abendessen machten wir uns Currywurst mit Pommes und Salat. Bis zum Schlafengehen verbrachten wir den Abend mit vielen Runden „Activity Junior“.


Sommerfahrt 2018 - Dienstag, 24.07.2018

Der zweite Tag in unserem FKK-Feriencamp fing genauso an, wie der Erste. Erst Frühstück und dann ausgedehnten Badespaß im See. Da unsere Zelte nur 2 Meter vom Ufer entfernt standen, war der Weg dorthin ein beliebtes Ziel und zudem leicht zu finden. Für ein bisschen Abwechslung und viel Spaß beim Baden sorgten unsere Vereinsmeisterschaften im „Schildkröten-Wasserweitsprung“ und der „Bauchklatscher-Contest“. Gegen Mittag zogen wieder ein paar Wolken vorüber und ließen uns ins Zelt verschwinden. Bei Muffins und etwas Obst spielten wir ein paar Kartenspiele. An diesem Tag wurde es zum Abend hin sehr windig, das Sonnensegel mussten wir noch einmal neu befestigen und gegen den Sturm schützen. Zum Abend hin cremten wir unseren Sonnenbrand ein und bereiteten den anschließenden Grillabend und einen kunterbunten italienischen Salat vor. Am späten Abend saßen wir im Zelt-Kino und schauten einen lustigen Jugendfilm (Crazy).


Sommerfahrt 2018 - Mittwoch, 25.07.2018

Am dritten Camp-Tag wollten wir mal raus und entschieden uns dazu, nach Szeged zu fahren. Szeged nennt sich selbst „die Vintage-Stadt im Süden Ungarns“ und so war es dann auch. Beeindruckend war die Innenstadt und eine ganz nostalgische Atmosphäre spürte man. Alte Fahrzeuge und noch ältere Häuser ließen uns einige Jahrzehnte in die Vergangenheit reisen. Wir erkundeten den nordöstlichen Teil Szegeds, die Parkanlagen mit den vielen Springbrunnen und liefen an der Theiß entlang bis zum Wasserturm. Auf dem Rückweg wurden wir mit reichlich Eis versorgt, denn die Sonne wurde immer kräftiger. Kurz vor dem Startpunkt angekommen erlebten wir eines der Highlights der gesamten 2 Wochen des Feriencamps, eine ungarische Polizeiaktion.

 

Ein Polizeiauto parkte etwa 100 Meter vor einer Kreuzung, wo das Rechtsabbiegen wegen einer Baustelle untersagt ist (erkennbar durch ein kleines verstecktes Verkehrsschild). Jeder zweite Autofahrer übersah das Schild und bog ab, was die Polizei dazu erwog mit Blaulicht, Sirene und quietschenden Reifen loszurasen und den Verkehrssünder hinter der Kreuzung zu verwarnen. Nach Rückkehr des Polizeiwagens folgte der nächste Verkehrssünder, somit war im Minutentakt Action wie in einem Film geboten. Wir und einige andere Passanten schauten dem Spektakel zu, nach ca. 15 Minuten wurde es uns zu laut und die Autoreifen der ungarischen Polizei immer dünner.

 

Zurück im FKK-Camp angekommen, machten wir uns einen tropischen Obstsalat und kühlten uns erst einmal im See ausgiebig ab. Fast den ganzen Nachmittag verbrachten wir im Wasser. Dann hieß es Kartoffeln schälen, denn zum Abendessen gab es Seelachs mit Bratkartoffeln. Ein Teilnehmer hat tatsächlich so lange mit dem Abendessen gebraucht, dass alle anderen Angst hatten, der Fisch wacht wieder auf und springt ihm vom Teller. Den Abend ließen wir mit einigen Gesprächen zum heute Erlebten und einer Poker-Nacht bei Kerzenschein ausklingen.


Sommerfahrt 2018 - Donnerstag, 26.07.2018

Nachdem der Vortag bis zu 38 Grad warm wurde und wir die Ortserkundung in Szeged unpraktischer Weise in Kleidung durchführten, wollten wir an diesem Tag die heißen Temperaturen lieber wieder im FKK-Camp genießen. Damit es nicht langweilig wird, haben wir einen kleinen „Erste-Hilfe-Kurs“ durchgeführt, der allerdings schnell in den praktischen Teil abrutschte. Wir wollten etwas kreativ werden und jeweils den anderen Teilnehmern die Arme und Beine eingipsen. Was anfangs etwas unbeholfen aussah, machte nach und nach immer mehr Spaß. Richtige lebendige Kunstwerke sind entstanden. Damit man mal merkt wie es Menschen mit Einschränkungen geht, haben wir ganz typische Aktivitäten durchgeführt. Abtrocknen mit einem harten Gips am Arm, laufen und schwimmen mit einem eingegipsten Bein – alles nicht so einfach wie man denkt.

 

Nach der harten Arbeit hatten wir Appetit auf etwas Deftiges und bereiteten daher das Mittagessen, Boulette mit Salat und Spiegelei (je nach Belieben pur oder als Burger) vor. Mittlerweile hatten auch die ungarischen Ameisen bemerkt, dass sie neue Mitbewohner auf der Wiese haben und kamen uns das ein oder andere Mal besuchen. Wenn wir nicht gerade beim Essen waren, lagen wir platt von der Hitze im Schlafzelt herum, oder spielten Twister bzw. mit Schildi und Kroko im See.

 

Da sich schon wieder so viel schmutziges Geschirr angesammelt hatte, war ein Abwasch-Großeinsatz nötig. Die Dunkelheit rückte immer näher und es kam der Wunsch nach einem erneuten Zelt-Kino auf. So vergnügten wir uns mit Jason Bourne Teil 1 und roter Grütze mit dänischer Vanillesoße, bis wir dann wieder müde in Richtung Schlafzelt wanderten.


Sommerfahrt 2018 - Freitag, 27.07.2018

Bei unserem ausgedehnten Frühstück überlegten wir uns, was wir denn heute so schönes anstellen könnten. Das Wetter war super, daher fiel die Entscheidung auf das Bodypainting, was sich so ziemlich zu einer Pflichtveranstaltung auf jeder Sommerfahrt entwickelt. Auf dem Bundestreffen hatten wir bereits beraten, was für Motive wir als Vorlage mit nach Ungarn nehmen wollten. Anhand dieser Vorlagen entschieden sich Einige für bekannte Comicfiguren, Andere wiederum für etwas unbekanntere Manga-Gestalten. Unser Bundesjugendsprecher entschied sich für das BjN-Logo auf dem Rücken.

 

Nachdem wir für unsere künstlerischen Aktivitäten zwar unter dem Sonnensegel, aber dennoch der Sonne und der anhaltenden Hitze ausgesetzt waren, benötigten wir dringend neue Vitamine. Wir zauberten erneut einen Obstsalat herbei, welchen wir uns mit Milch servierten. Er war sehr köstlich und brachte wieder Flüssigkeit in den Körper. Da nicht nur in den Körper Flüssigkeit gehört, sprangen wir alle in den See und verfärbten somit das Wasser, denn die Körpermalerei hielt nicht ewig im Seewasser auf der Haut.

 

Als wir wieder aus dem Wasser kamen schlug plötzlich das Wetter um. Durch die langanhaltenden heißen Temperaturen entstand schlagartig ein heftiges Sommergewitter mit Starkregen. Für uns kein Problem, denn die Zelte sind wasserdicht und wir haben genügend Aktivitäten vorgeplant, damit es uns nicht langweilig wird. Zum Abendessen haben wir Steaks mit Pommes verspeist und anschließend fiel die Wahl erneut auf eine Poker-Nacht. Als wir dann schlafen gehen wollten, stellten wir fest, dass durch den Regen die ungarischen Ameisen im Schlafzelt Unterschlupf gesucht hatten. Somit mussten wir erst einmal für Ordnung sorgen und teilten aus Angst Nachtwachen ein, die allerdings wegen Müdigkeit nicht zum Dienst angetreten sind.


Sommerfahrt 2018 - Samstag, 28.07.2018

Eins sei vorweg genommen, wir sind lebendig wieder aufgewacht und wurden nicht von den Ameisen überwältigt. Die erste (und einzige) Nachtwache hatte die elektrische Fliegenklatsche im Dauereinsatz und somit den Angriff der ungarischen Killer-Ameisen erfolgreich abgewehrt.

 

Da wir wegen dem Ungewitter die zweite Hälfte des Vortages mehr oder weniger im Küchenzelt eingesperrt waren, wollten wir nun wieder in die weite Welt hinaus. Wir machten uns nach dem Frühstück auf dem Weg nach Szeged, um dort die andere Seite der Altstadt zu erkunden. Erneut erwarteten uns spektakuläre Eindrücke, oder hättet ihr damit gerechnet, dass auf einmal ein Dinosaurier vor euch steht? Mittags genossen wir leckere Pizzen an der Theiß und fuhren nach einigen Stunden wieder zurück, denn es war wieder brennend heiß. Auf dem Rückweg hielten wir am Supermarkt, um die Verpflegungsvorräte wieder aufzustocken. Auch bei diesem kleinen Zwischenstopp ging gar nichts ohne ein Eis.

 

Im FKK-Camp zurückgekommen wurde schnell alles ausgepackt und in den Kühlschrank im Tetris-System eingelagert, anschließend der befreiende Sprung in den See. Hier mussten wir uns lange aufhalten, um den Körper wieder auf normale Betriebstemperatur zu bringen. Zwischendurch wurden wieder ein paar Runden Twister gespielt. Da unser Fast-Food-Tag schon so gut mit Pizza anfing, gab es zum Abendessen Burger mit Salat. Anschließend wurde das Kino aufgebaut und Jason Bourne Teil 2 geschaut.


Sommerfahrt 2018 - Sonntag, 29.07.2018

Der Sonntag startete wieder sehr sonnig, die Sonne heizte das Schlafzelt dermaßen auf, dass man freiwillig und pünktlich zum Frühstück aufwachte. Wir verbrachten den gesamten Tag im FKK-Camp am und im See. Als besonderes Highlight haben wir uns die olympische Disziplin „Sofa-Weitsprung“ ausgedacht. Also mit viel Anlauf und mit der Luftcouch bewaffnet so weit wie nur möglich in den See hüpfen. Auch ganz spannend war das „Open-Air-Activity“, denn beim „Darstellen“ konnte es schon ein wenig peinlich werden, denn wir waren nicht die einzigen Gäste auf dem Zeltplatz.

 

Da unser Waffeleisen den Transport nach Ungarn nicht überlebt hatte, mussten wir uns etwas Neues mit den bereits mitgebrachten Zutaten einfallen lassen. Wir kneteten einen ganz toll aussehenden Teig zusammen und versuchten daraus Crepes herzustellen. Es wurden allerdings dicke Eierkuchen, die nicht richtig stabil waren und hinterher aussahen wie Kaiserschmarrn. Egal, es war einfach nur lecker!

 

Nachmittags spielten wir wieder einige Wasserspiele im See und Ballspiele an Land. Nach der großen Küchenschlacht hat sich wieder ein Berg an dreckigen Geschirr angesammelt, das gespült werden musste, also blockierten wir wieder die Außenküche des Zeltplatzes. Wegen der Hitze und dem fehlenden Hunger fiel das Abendessen etwas kleiner und vegetarisch aus. Später folgte eine weitere Vorführung in unserem Zelt-Kino. Wer hätte es erwartet? Natürlich, Jason Bourne Teil 3.


Sommerfahrt 2018 - Montag, 30.07.2018

Die Hälfte der Sommerfahrt 2018 ist nun schon Geschichte und ein weiterer Höhepunkt steht auf dem Programm, der Tagesausflug in die ungarische Hauptstadt Budapest. Da diese nicht unbedingt fußläufig zu erreichen ist, mussten wir schon recht zeitig gegen 8 Uhr aufstehen. Als das Frühstück und der Abwasch erledigt waren, fuhren wir etwa gegen 10 Uhr los. Am budapestischen Kongresszentrum angekommen, startete unsere Tour am Park- & Rastplatz, nachdem die Rucksäcke mit dem Tagesproviant gepackt waren. Weil das Lesen von Stadtplänen nicht ganz so einfach ist, liefen wir erst mal im Kreis herum und dann abwärts Richtung Stadtzentrum und Donau.

 

Wir entschieden uns dazu die Zitadelle zu besichtigen und liefen daher rechts den Gellert-Berg hinauf durch einen Park. Hier konnte man schon ein wenig von der Aussicht erahnen und auf lustige Skulpturen treffen. Ein Kunstwerk zeigte die ehemalige Trennung von Buda und Pest. Der Berg wurde immer schwerer zu erklimmen, da die Sonne und die 37 Grad uns ganz schön zu schaffen machten. Doch irgendwann erreichten wir die Zitadelle mit der Freiheitsstatue oben drauf. Es war ein sensationeller Ausblick über Budapest, den wir bei einem leckeren Eis genossen, bis es dann anschließend wieder den Berg hinab ging. Was äußerst praktisch war, dass es an jedem Spielplatz und vielen Punkten in der Stadt Trinkwasserstellen gab, die bei diesen Temperaturen Gold wert waren.

 

Am Fuße des Berges liefen wir dann über eine große Brücke auf die andere Seite der Stadt und wanderten dort an ein paar Sehenswürdigkeiten vorbei in Richtung des ungarischen Parlamentsgebäudes. Über eine weitere Brücke gelangten wir zum Burgpalast mit der Nationalgalerie. Durch einen langen Tunnel, der uns durch die fehlende Sonne Abkühlung verschaffte, wanderten wir zurück ins Stadtgebiet. An einem ungarischen Späti tranken wir einen leckeren gekühlten Eistee und liefen entlang der Bahnstrecke zurück auf die Hauptstraße, die uns wieder zurück zum Kongresszentrum führte. Wer im gut klimatisierten BjN-Mobil nicht gleich vor Erschöpfung einschlief, konnte während der Fahrt einige Blitze beobachten. Zurück im FKK-Camp gab es Nudeln mit arabisch-italienischer Bolognese und anschließend Jason Bourne Teil 4 im Schlafzelt.


Sommerfahrt 2018 - Dienstag, 31.07.2018

Nach dem gestrigen Tagesausflug nach Budapest wollten wir heute wieder im FKK-Camp bleiben. Es wurde länger geschlafen und auch länger gefrühstückt, die gestrige Stadterkundung steckte allen noch in den Knochen. Das Zelt erhielt heute einen Frühjahrsputz und so ging der Vormittag mit einigen Spielen schnell über die Bühne. Mittags machten wir uns wieder einen leckeren Obstsalat. Einige gingen dann abwaschen, die anderen machten Mittagsschlaf und flüchteten auf diese Weise vor der Sonne.

 

Anschließend waren dann alle wieder fit, der Tag konnte starten. Neben den üblichen Wasserspielen fand heute ein Hocker-Weitsprung (die abgewandelte Form des Sofa-Weitsprungs) und ein Armdrücken-Contest statt. Am Abend gab es Pommes mit diversen Beilagen und später Jason Bourne Teil 5 mit Grießpudding.


Sommerfahrt 2018 - Mittwoch, 01.08.2018

Der 1. August fing eigentlich wie jeder andere Camp-Tag an, doch er wird uns weit über diese Sommerfahrt in Erinnerung bleiben. Das es bei den BjN-Fahrten nicht langweilig wird war jedem bekannt, doch das es wie in einem Actionfilm zugeht, hätte wohl niemand erwartet. Nun aber der Reihe nach. Zuerst war Abwaschen angesagt, da gestern niemand so richtig wollte. Danach folgte das Frühstück und die Erkenntnis, dass die Essensvorräte fast aufgebraucht waren. Direkt im Anschluss fuhren wir in das Nachbardorf und holten das Nötigste für die kommenden Tage.

 

Nach der Rückkehr ging es wieder in den See, etwas anderes war bei dieser Hitze auch nicht möglich. Im Wasser spielten wir verschiedenste Ballspiele. So richtig hatte mittags niemand Appetit also versuchten wir uns an ungarischen Pudding. Das wurde aber schwieriger als gedacht, denn die Zubereitung stand natürlich in ungarisch drauf. Eine der wenigen Sprachen, die keiner von uns kann. Plötzlich donnerte es vom Himmel und innerhalb von Sekunden schlug das Wetter um.

 

Es hagelte und regnete so stark vom Himmel, dass man sein eigenes Wort fast nicht verstehen konnte. Wir fanden das ganz spannend und beobachten die Sache aus dem Zelt heraus. Da die Sahara-Zelte speziell für Stürme und ähnliches gebaut sind, können sie solche Wetterlaunen problemlos überstehen. Was sie aber nicht überstehen können, ist wenn ein Baum durch den heftigen Sturm sich am Stamm spaltet und umknickt. Einer unserer beiden Bäume tat dies und legte sich auf unser Sonnensegel und somit auch auf unseren Frühstückstisch und die Wäschespinne. Da alles miteinander verschnürt war, zog das Gewicht des Baumes unser Küchenzelt zur Seite, bis die Mittelstange abknickte.

Für uns, die im Zelt nur wenig mitbekamen, ging das alles sehr schnell und jagte uns einen heftigen Schreck ein. Das Küchenzelt sackte zusammen und wir hielten den Zeltstoff nach oben. Einer von uns packte alles was lose herumlag in die Küchenschränke und schloss sie dann. Wir verließen anschließend das Zelt und gingen in den nun sichersten Ort, das BjN-Mobil. Das wiederum stand genau unter dem anderen Baum und wurde mit nur einem Meter vom abknickenden Baum verfehlt. Wir parkten das BjN-Mobil sofort um, falls der andere Baum nun auch keine Lust mehr hat und einstürzen vermag. Im Auto sitzend konnten wir endlich mal durchatmen und den Schock verdauen. Wie geht es nun weiter?

 

Einige Minuten später wurde das Unwetter weniger und es nieselte nur noch leicht. Der Zeltplatzdienst kam sofort angefahren und schaute, ob wir noch hier waren, oder vom Sturm weggefegt. Weitere 20 Minuten später setze dann auch der Nieselregen aus und nun war die Zeit zum Wiederaufbau gekommen. Der Zeltplatzdienst kam mit einer Kettensäge vorbei, viele andere vom Zeltplatz kamen vorbei und fragten ob sie helfen können. Einige von uns sammelten die Aufblas-Wasserspielzeuge ein, die wurden in alle Ecken des Zeltplatzes geblasen.

 

Die Mittelstange des Küchenzeltes wurde repariert, sodass das Zelt wieder richtig stand und betretbar war. Anschließend haben einige von uns den Innenraum wieder hergestellt und vom eingetretenen Regenwasser befreit. Andere haben den Zeltplatzdienst beim zerlegen und wegtragen der Baumstücke geholfen. Die Sonne kam dann auch noch raus, sodass die Zelte wieder abtrocknen konnten. Das Schlafzelt blieb trocken und vom Sturm fast unberührt, nur die ungarischen Killer-Ameisen versuchten hier wieder Unterschlupf zu finden.

 

Vom Schock und dem anstrengenden Wiederaufbau erholten wir uns dann im See und sprachen immer wieder darüber. Zum Abendessen bereiteten wir uns Bouletten mit einem Bauernsalat zu. Im Schlafzelt schauten wir dann später den Film „Napola“ und spielten bis zum einschlafen unser beliebtes „Gegenstandsspiel“. Was für ein Tag ging hier zu Ende!


Sommerfahrt 2018 - Donnerstag, 02.08.2018

Es hat die ganze Nacht geregnet, sodass wir das Frühstück ins Küchenzelt verlagern mussten, denn unser Sonnensegel ist ja unter dem Baum geraten. Bei Kerzenschein, trocken und windstill war es zudem sehr angenehm. Da das Wetter heute sehr wechselhaft war, schauten wir den Film „Die Götter müssen verrückt sein“. In den Regenpausen sprangen wir in den See und verbesserten unsere Rekorde beim Hocker-Weitsprung. Das Wetter wurde immer besser und der Sommer kam nun endlich wieder zurück, nichts mehr zu spüren vom gestrigen Unwetter. Nur die herumliegenden Baumstücke erinnerten immer wieder daran.

 

Zum Mittag machten wir uns Seelachsschnitzel mit Pommes und einer leckeren Fischsoße. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir in der Sonne und im See, es wurde wieder richtig warm. Am Abend wollten wir mal die Umgebung erkunden und machten uns auf den Weg zu den Nachbardörfern. Wir wanderten barfuß über Feldwege und durch Waldstücke. Es war sehr angenehm und die Wasserpfützen luden zum rummatschen ein. In der Dunkelheit kehrten wir zum FKK-Camp zurück und ließen den Abend mit einer Poker-Nacht ausklingen.


Sommerfahrt 2018 - Freitag, 03.08.2018

Der heutige Tag war vom Wetter ähnlich wie der Donnerstag, äußerst durchwachsen. Da sich das Ende der Sommerfahrt näherte, machten wir uns Gedanken über die Planung der letzten Tage und erstellten einen Essensplan. Im Nachbardorf kauften wir zum letzten Mal Lebensmittel ein. Ab und zu kam ein kurzes Gewitter und wir flüchteten wieder ins Zelt, im Anschluss folgte dann wieder die Sonne. Zum Mittag versuchten wir uns erneut an ungarischen Pudding. Kochen ist doch nicht so einfach! Wir spielten einige Runden Fußball, was nackt ein besonderes Erlebnis war, außer man ist Torwart.

 

Die Ameisen griffen wie gewohnt nach dem Regen an, um sich ein trockenes Plätzchen zu suchen. Gegen Nachmittag war vom Regen nichts mehr zu erkennen und wir bereiteten das Wunsch-Abendessen zu. Danach folgte erneut eine Nachtwanderung, diesmal in die andere Richtung als am Vortag und wieder ein ganz besonderes Naturerlebnis. Nach Rückkehr im FKK-Camp folgte unser lang ersehnte Bilder-Jahresrückblick, wo wir die vergangenen Fahrten noch einmal durchleben konnten. Es war sehr lustig und viele Süßigkeiten wurden vernichtet!


Sommerfahrt 2018 - Samstag, 04.08.2018

Den Samstag nutzen wir, um bereits ein bisschen den Abreisetag (Sonntag) vorzubereiten. Wir verstauten Dinge die wir nicht mehr benötigten, bauten die ersten Küchenschränke auseinander und packten unsere Taschen vor. Zwischendurch gab es immer wieder eine Abkühlung im See. Die Sonne meinte es gut mit uns, sodass wir den ganzen Tag draußen verbringen konnten. Mit Hilfe unseres Zeltlagerbuchs testeten wir einige abwechslungsreiche Spiele durch. Das Küchenzelt wurde immer übersichtlicher und die Transporttaschen stapelten sich. Am Abend schauten wir wieder einen Film und gingen früher als gewohnt schlafen.


Sommerfahrt 2018 - Sonntag, 05.08.2018

Irgendwann geht alles mal vorbei, so auch unsere diesjährige Sommerfahrt. Nach einem entspannten Frühstück stand der Abbau unseres Jugendcamps auf dem Programm. Nach und nach wurde alles demontiert und verpackt, bis die Zelte restlos leer waren. Wegen der brennenden Sonne mussten wir immer wieder eine Pause im See einlegen. Als wir dann die Zelte zusammenpackten war auch dem letzten klar, nun geht es wieder nach Hause. Am frühen Nachmittag fuhren wir erst einmal in das Nachbardorf. Hier liefen wir ein bisschen durch den Ortskern und genossen unser letztes ungarisches Eis. In der örtlichen Konditorei versorgten wir uns mit Verpflegung für die Rückfahrt.

 

Nun ging es endgültig los. Wir fuhren dieses Mal eine etwas kürzere und somit schnellere Strecke (UngarnSlowakeiTschechienDeutschland). Auf der Rückfahrt haben wir noch einmal über die ganzen Erlebnisse der letzten 2 Wochen gesprochen. Gegen 2:30 Uhr trafen wir am 06.08.2018 in der BjN-Geschäftsstelle ein und alle fielen in die Betten. Gegen 10 Uhr wachten wir schon wieder auf und wurden alle noch nach Hause gefahren. Im nächsten Jahr fahren wir in den Süden von Österreich, genauer gesagt nach Kärnten. 


Probewanderung zur Erschließung eines 3. offiziellen Naturisten-Wanderwegs am 11.08.2018

Am 11.08.2018 fand eine Probewanderung für den 3. offiziellen Naturisten-Wanderweg Deutschlands statt. Hierzu haben sich eine große Zahl an Wanderinnen und Wanderer in der Kyritz-Ruppiner Heide im Norden Brandenburgs getroffen, um somit eine weitere Möglichkeit für den Naturismus zu schaffen. Der BjN war durch unseren Bundesleiter vertreten. Pressevertreter konnten sich vor Ort vom Vorhaben überzeugen.



Jugendwanderung im Berliner Wuhletal am 21.07.2018

Die BjN-Geschäftsstelle war am 21.07.2018 der Treffpunkt zu unserer Sommerfahrt nach Ungarn. Da die Geschäftsstelle direkt am Rande des Wuhletals liegt, bot dies sich für eine spontane Jugendwanderung an, denn alle Teilnehmer der Sommerfahrt waren am frühen Nachmittag bereits eingetroffen und in der Eisdiele versorgt worden.

 

Nur etwa 50m vor der Geschäftsstelle beginnt mit der Überquerung der Wuhle, der Kienbergpark. Wir liefen den Wuhletal-Wanderweg entlang und wanderten den Kienberg hinauf. Auf dem Weg hinauf passierten wir spannende Stationen und Hinweisschilder, die noch von der IGA2017 übrig geblieben schienen. Auf dem Gipfel des Berges befindet sich eine Aussichtsplattform mit dem Namen „Wolkenhain“. Von hier aus hatte man einen sensationellen Rundumblick über Berlin und das angrenzende Brandenburg.

 

Ebenfalls auf dem Kienberg befindet sich eine Station der Seilbahn und der Natur-Bobbahn. Nach dem anstrengenden Aufstieg bei den heißen Temperaturen, wollten wir die Natur-Bobbahn für den Abstieg nutzen. Doch anders als aus Österreich gewohnt, endete die Berliner Sommerrodelbahn wieder am Startpunkt auf dem Kienberg. Trotzdem machte es riesig Spaß und war eines unserer Highlights des Tages.

 

Etwas später wanderten wir den Kienberg wieder hinab und noch ein bisschen weiter im Kienbergpark. Am Umweltbildungszentrum und dem Wuhlesteg überquerten wir eine sehr lange Stahlbrücke und wanderten zurück auf dem Wuhletal-Wanderweg



Ferienjob beim Bund junger Naturisten

Am 28.06.2018 gab es Zeugnisse und nun können die Sommerferien beginnen. Pünktlich zum Ferienbeginn bieten wir euch einen etwas anderen Ferienjob an. Viel Erfolg!



you - Europa´s größtes Jugendevent am 23.06.2018

Ein Pressefoto der Jugendmesse zeigt unseren Bundesjugendsprecher in Action am Stand der Deutschen SchützenJugend.

 

 

Quelle: Messe Berlin

https://www.you.de/Presse/Pressefotos/


42.000 Jugendliche feiern das YOU Summer Festival

 

Rund 200 Aussteller präsentierten auf der 20. YOU Trends aus Karriere, Lifestyle, Musik & Sport – Europas größtes Jugendevent fand erstmals als Festival statt – YOU Summer Stage und Action-Pool bringen Stimmung in den Sommergarten – ausgebuchter Schulklassentag am Freitag

 

Die zwanzigste YOU feierte sich erstmals als Festival und etabliert sich erneut als wichtiges Trendbarometer für Jugendkultur: Bereits für zehn Euro erlebten 42.000 Jugendliche die coolsten Bands, ließen sich von den letzten Trends begeistern, konnten ihre Zukunft planen und neue Sportarten entdecken. Über 100 internationale und nationale Musikgrößen wie Bars and Melody (UK), Johnny Orlando (Kanada), Iggi Kelly (Irland) oder Lukas Rieger (Deutschland) brachten das Publikum im Sommergarten zum Toben. Auf der Jubiläumsveranstaltung präsentierten rund 200 zufriedene Aussteller die aktuellsten Themen aus Bildung, Lifestyle, Musik und Sport. Darunter waren große Marken wie BRAVO, JAM FM, RTL II, Fujifilm Instax, Deichmann oder Yentelier mit ihren neusten Produkten. Die Jugendlichen testeten indoor und unter freiem Himmel ihre eigenen sportlichen Skills beim Parcouring, Streetdance, Trampolinspringen oder Yoga und zahlreichen anderen Trendsportarten. Die jugendlichen Fans standen Schlange, um ihre Online-Stars persönlich zu treffen, mit ihnen Selfies zu machen und zu sprechen. In Halle 21 tanzten volle Tribünen bei der mitreißenden Streetdance-Meisterschaft mit.

Die Jugendlichen feierten nicht nur sich und ihre Stars, sie informierten sich auch umfangreich über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. Aussteller wie der ADAC, das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), die deutsche Bauindustrie, Deichmann oder andere potentielle Arbeitgeber stellten sich den Jugendlichen mit ihren Berufen vor. Ein weiterer Besuchermagnet war der Schulklassentag am Freitag, an dem Lehrer und Schüler spannende Workshops ausprobierten und praktischen Input zu verschiedenen Themen erhalten haben.

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Camperstyle-Blogbeitrag über FKK-Camping mit Kindern und Jugendlichen am 16.06.2018



Das zweite Fahrtenbuch, erschienen am 15.06.2018

Liebe Mitglieder,

das zweite Fahrtenbuch ist fertig, gedruckt und an Euch verschickt. Warum es diesmal so früh erschienen und 72 Seiten groß ist, erfahrt ihr auf Seite 2.

 

Viel Spaß beim Lesen!

 

Weitere Infos zum Fahrtenbuch findet ihr im Mitgliederbereich.




Ostseefahrt zum Naturschutzpark "Darßer Weststrand" am 09.06.2018

Am 09.06.2018 fand unsere Ostseefahrt zum Naturschutzpark „Darßer Weststrand“ statt. Dieser gehört zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und befindet sich auf der Halbinsel Darß zwischen Ahrenshoop und Born.

 

Nachdem alle eingesammelt waren, machten wir uns auf den Weg und kamen etwa gegen 13 Uhr mitten im Naturpark auf den „Drei Eichen“ an. Nun wanderten wir ein paar Kilometer in die falsche Richtung durch den Wald, kamen aber trotzdem am Ostseestrand an und wanderten weiter den Strand entlang. Wegen den sommerlichen Temperaturen war er ganz schön gefüllt.

 

Als wir dann ein für uns geeignetes Plätzchen gefunden hatten, legten wir Sack und Pack ab und machten erst einmal ein kleines Naturisten-Picknick. Als der Mittagshunger gestillt war, wurde unser Strandabschnitt mal so richtig in Beschlag genommen. Ob Strandsoccer, Frisbee, Bassalo oder Ringtennis – alles wurde mal gespielt. Das Wasser der Ostsee war schon angenehm warm, sodass man es darin schon einige Zeit aushalten konnte. Im Sand wälzen, andere Leute einbuddeln und Ringkämpfe am Strand waren ebenfalls angesagt.

 

Der Tag verging und wir machten uns wieder auf den Rückweg. Was wir nicht ahnten, die Mückenschwärme erwarteten uns bereits im Wald. Wie in einem Horrorfilm umzingelten und verfolgten sie uns. Es blieb uns nur noch eins übrig – wegrennen. So joggten wir die Kilometer bis zum Parkplatz durch den Mückenwald und kamen völlig erschöpft und durchlöchert am BjN-Mobil an. Trotz dieser letzten Erfahrung war es wieder einmal ein mega Ausflug, auch wenn wir erst unerwartet spät, aber dennoch samstags zurück in Berlin eintrafen.



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